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Cool Collection II_OMINA

  1. Cool Collection II_OMINA

ab 28. Januar

Cool Collection II_OMINA

 

Folkert de Jong konzipiert im Auftrag von Museum Het Valkhof eine neue Ausstellung in der Cool-Collection-Reihe. In dieser Reihe werden Künstler und andere Kunstsachverständige gebeten, sich auf transhistorische Weise mit den Sammlungen des Museums auseinanderzusetzen. Folkert de Jong ist fasziniert von der Magie, die von der archäologischen Sammlung ausgeht. In Cool Collection_OMINA macht er rituelle und totemartige Objekte zu seinem Leitbild. Zudem schafft de Jong für diese Schau neue Werke.

Die Cool Collection

Mit der Cool-Collection-Reihe lädt Museum Het Valkhof Künstler, Designer und Kuratoren dazu ein, in die Sammlung einzutauchen und diese auf alternative Weise zu präsentieren. Reflexion über unsere miteinander geteilte Geschichte - und Zukunft - gilt dabei als Ausgangspunkt. So können Besucher historische Objekte (und ihren Wert) mit einem anderen Blick betrachten.

2019 gaben die Gastkuratoren Jessica Helbach und Flos Wildschut den Startschuss mit Cool Collection_Rhythmus.Form.Blau. Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten stellten sie auf spielerische und assoziative Weise zusammen. Die verbindenden Elemente dafür waren Form, Linie und Farbe.

Totems

Für Cool Collection II wurde Folkert de Jong dazu eingeladen, das Depot des Museums zu durchstöbern. Mit beispiellosem und eigenwilligem Blick wählte er Objekte, die eine spezifische Anziehungskraft auf ihn ausübten. Dabei schien es sich insbesondere um Objekte aus der Römerzeit oder davor, mit starker Aussagekraft, zu handeln. Was sie hervorhebt, ist nicht ihre historisch-praktische Bedeutung, sondern das magische Feld, das sie umgibt, die zeitlose Aura, die sie ausstrahlen. De Jong fühlt durch diese totemartigen Objekte eine direkte Verbindung mit unserer Geschichte, als seien sie Behälter universeller Botschaften und Kräfte.

Mit OMINA - lateinisch für „Vorzeichen“ - möchte er die Energie aus diesen Objekten extrahieren. Er entwirft eine sinnliche Erfahrung, wobei der Besucher dazu verführt wird, sich mit den Kräften aus der Vergangenheit zu verbinden. In einem laborartigen Setting steht die rituelle Kraft historischer Objekte zentral, ergänzt mit 3D-Hologrammen, Videoprojektionen und zeitgenössischen Werken von de Jong, wovon eine Anzahl speziell für diese Schau geschaffen wurde.

  • Folkert de Jong, Foto: Martijn van de Griendt
  • Folkert de Jong, Foto: Martijn van de Griendt
  • Folkert de Jong, Foto: Martijn van de Griendt

Folkert de Jong

Folkert de Jong (1972) ist von der Geschichte der Menschheit fasziniert. In seinem Œuvre beschäftigt er sich mit der Weise, wie zeitgenössische Kunst mit unserer Vergangenheit eine Verbindung herstellen kann. In historischen Objekten sucht er nach der Kultur, den Traditionen und Geschichten unserer Vorfahren. Indem er Menschen oder menschliche Elemente in sein Werk einbettet, ist er imstande, bei dem Betrachter eine tiefe Verbundenheit zu erzeugen.

De Jong erstellte schon zuvor Ausstellungen, in denen er eine Kreuzbestäubung zwischen Museumssammlungen und zeitgenössischer Kunst für Musée d’Evreux (Frankreich), Hepworth Wakefield Museum (Vereinigtes Königreich) und Middelheim Museum (Belgien) bewerkstelligte.

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